Und auch heute ist das Ganze nach wie vor ziemlich grün...überall spriessen Farne und Kräuter aus den Mauern...
...und hier wurde gleich eine ganze Steinsäule von einem Baum verschlungen.
Von der zentralen Kirche ist leider nicht mehr allzu viel übrig geblieben, was aber nicht allein das Werk der wild wuchernden Vegetation ist. Die Jesuiten führten regelmässig Krieg mit anderen missionierenden Gruppen aus Brasilien oder mit plünderenden Banden bis sie schlussendlich von den Spaniern selbst ganz aus Südamerika vertrieben wurden.
Von San Ignacio gings weiter nach Posadas, wo die subtropische Vegetation wenigstens noch auf der Plaza präsent ist. Von Posadas aus wollten wir eigentlich nach Mercedes, strandeten dann aber unfreiwillig in Paso de los Libres (dem letzten Ort wo man stranden will!) und beschlossen kurzerhand, den nächsten Bus nach Cordoba zu nehmen. Wobei wir auf den nächsten Bus doch immerhin noch 6 Stunden warten mussten...zum Glück gibt es in Paso immerhin ein Internetcafé und ein paar Beizen, die uns halfen die Wartezeit zu überbrücken.

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