Wednesday, October 22, 2008

Whistler / Garibaldi

Endlich wieder Sommer! In Whistler wars Ende September noch genügend warm um in T-Shirt und kurzen Hosen rumzulaufen und anstelle von Skifahrern standen die Downhiller Schlange vor dem Sesselilift. Bei so viel schönem warmem Wetter zog es uns natürlich in die Berge, genauer gesagt in den Garibaldi Provincial Park.


An herbstlich verfärbten Zwerg- (bzw. Riesen-)sträuchern vorbei wanderten wir in Richtung Elfin Lakes und degustierten die verschiedenen Blue- und Huckleberries (Heidelbeer-Verwandte).


Die Hütte bei den Elfin Lakes stellte sich als luxuriöser heraus als erwartet: Gasherd, Heizung, 30 Betten...fast wie eine SAC Hütte (ausser dass es keinen Hüttenwart gab und leider auch keine Matrazen...hätten wir doch bloss unsere Mätteli mitgenommen!). Am späteren Nachmittag erhielten wir noch Gesellschaft von zwei Feuerwehrleuten aus Vancouver (nicht im Dienst) und einem Krankenbruder aus Squamish. Zu Fünft verbrachten wir einen lustigen Abend in der Hütte und lernten viel über die Beziehung zwischen Kanadiern und Amerikanern (so ähnlich wie Schweizer und Deutsche :-).



Am Abend gabs einen ziemlich spektakulären Sonnenuntergang da es aufgrund eines Waldbrandes (in Oregon oder Kalifornien?) ziemlich viel Rauch in der Luft hatte.


Am nächsten Morgen war aber von all dem Rauch nichts mehr zu sehen und gegen Mittag war es sogar genügend warm, dass Chreschi ein kurzes Bad im See riskierte. Anhand seines Gesichtsausdrucks kann man so in etwa auf die Temperatur des Wasser schliessen...


Von Whistler aus fuhren wir durch eine fast endlose Baustelle (olympische Winterspiele 2010 sei dank) Richtung Vancouver und amerikanische Grenze (back to good old U.S. and A). 


Bei unserer letzten Übernachtung auf kanadischem Boden konnten wir noch einen Fischotter beim Verspeisen seines Morgenfisches beobachten. So wie er anschliessend posierte, hätte man meinen können, er habe zu viele Austin Powers Filme gesehen (do I make you randy, baby..?).

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